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17 Titel / gesamt 72:00 min

•     Payuta´s   Worlbeat-Rock-Album

Obwohl die indische Sitar weiterhin die zentrale Rolle in Harry Payuta´s Musik spielt, ist dieses Album 'anders' und in erster Linie ein »Worldbeat-Rock-Album«.
Es war stets Payuta´s Ansinnen, kompromisslos seine ganz eigene Spieltechnik für die Sitar zu entwickeln und ihr einen neuen Platz in westlicher Popularmusik zu geben. Diesmal ist sie oft »gnadenlos« elektrizifiert und es sind eine Menge E-Gitarren drumherum, wobei die Instrumente oft sehr verwoben und kaum unterscheidbar sind, was zusammen einen neuen, interessanten Sound ergibt.
Harry Payuta ist nicht nur Sitarist, sondern Multiinstrumentalist und zum ersten Mal gibt es ''sitarfreie Zonen'' auf diesem Album. Neben diversen anderen Instrumenten spielt er viele Gitarren-Parts zusammen mit anderen Ausnahme-Gitarristen aus El Salvador und Deutschland.
Zum größten Teil instrumental, finden sich hier auch einige Songs. Nach vielen Jahren reiner Instrumentalmusik konnte Payuta, ermutigt durch seinen Songbeitrag auf dem Sampler »New Rides of the Furious Swampriders,« dem Versuch nicht widerstehen, wieder einmal seine Stimme einzusetzen.
So spannt »between a rock...« den bisher weitesten musikalischen Bogen in Payuta´s 10 CD-Veröffentlichungen.





Harry Payuta: Sitar, Guitar, Vocals & more
Joel Barraza: guitar (El Salvador)
Nob Wesch: Guitar (Germany)
Marcial Amaya: solo-bass (El Salvador)
Gruego Garcia: bass (El Salvador)
Felipe Gallegos: drums (El Salvador)
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Rezension: www.babyblaue-seiten.de

Auf dem aktuellen (2013) Album von Harry Payuta möchte ''Deutschlands bekanntester Sitar-Spieler'' (gibt es da mehrere?) seine Klangpalette erweitern und sich als Multiinstrumentalist betätigen. So steuert er neben Sitar auch Bass-, Gitarren-, Drums-, Perkussions-, und Keyboardparts bei. Wobei die Drums des Projektchefs vermutlich doch virtuellen Ursprungs sind, was der Musik immer wieder eine interessante elektronische Note verleiht.
Bei den von melodiösen Gitarreneinfällen bestimmten Instrumentals von »Between A Rock and Hard Place« fühle ich mich öfters an die Soloalben von Steve Howe erinnert. Im Gegensatz zu Howe widmet Payuta genügend Aufmerksamkeit der Gestaltung seiner Rhythmen und hat beim Arrangieren auch andere Klänge außer Gitarre im Blick. Zudem zeigt Payuta eine große Schwäche für World und Fusion Music...sowie für einen walkenden Bass a la Tony Levin.
''Moonstruck'', das erste Stück mit Gesang, klingt für mich nach einer bisher unbekannten Seite von George Harrison: World Music-Klänge gepaart mit modernen Arrangements, ohne phlegmatische Note auskommend.
Das abschließende ''Final Stroke'' entführt den Hörer zur Abwechslung in die Bereiche, die vorher vielleicht auf der zweiten Scheibe von Summers & Fripp skizziert wurden. Dort wirkte es etwas unausgereifter, als es Payuta hier gelang.
Eine Anmerkung auf dem Cover ''indische Sitarmusik ist hier nicht zu erwarten'' ist bezeichnend für den sehr eigenen Weg von Harry Payuta. Denn er spielt alles Mögliche auf dem bekanntesten indischen Instrument, nur nicht das, was man von dem Instrument als Erstes erwarten würde.
Payuta scheint eher ein Gitarrist zu sein, der - wenn er mal nicht Sitar spielt - sein Spiel doch lieber Melodielinien unterordnet, als etwa seine Geschwindigkeit unter Beweis zu stellen. Falls Payuta doch ein Gitarrenvirtuose sein sollte, so lässt er sich das glücklicherweise nicht anmerken.
Insgesamt ist ''Between A Rock and Hard Place'' für mich eine originelle und hörenswerte Scheibe zwischen Progfusion, Mainstream und World Music geworden.

Rezension: LES RABIATES / Christian Emigholz

Eigenwillig ist auch der ehemalige Bremer, seit längerem in El Salvador lebende Musiker Harry Payuta. Er erforscht schon seit langem die indische Sitar, allerdings nicht unter den Prämissen klassischer indischer Musik.
Auf „Between a rock and a hard place“ (17 Tracks, 66 Minuten, Tribal Stomp Records) ist Payuta nun nicht nur auf der Sitar, sondern auch auf Gitarre und Bass sowie als Sänger zu hören.
Musiker aus El Salvador sowie der Bremer Gitarrist Nob Wesch ergänzen die Band. Die Musik rockt ordentlich, gleichgültig, ob nun die Sitar energisch flirrt oder die Gitarre brettert.